7 Tipps zur Rasenpflege – Rasen vertikutieren, düngen & bewässern

Was genau stellt das Geheimnis eines herrlich grünen, lückenlos wachsenden Rasens dar? Liegt es am Dünger, an einer ausreichenden Bewässerung, am Vertikutieren oder eher am regelmäßigen Mähen? Alle Komponenten sind gleichermaßen bedeutsam, damit das Grün ums Haus seine Attraktivität behält.

Geräte zur Rasenpflege
  • Der Rasenmäher ist das wichtigste Equipment zur Rasenpflege.
  • Das Hauptaugenmerk sollte der Bewässerung gelten. Damit auf Grund sommerlicher Trockenperioden keine Grashalme ausdürren, muss für zusätzliche Bewässerung gesorgt werden.
  • Vertikutierer können gemietet werden, falls eine Anschaffung nicht rentabel genug erscheint.
  • Ein Rasenlüfter ist vom Preis her günstiger und sollte unter den Gerätschaften zur Rasenpflege nicht fehlen.
Tipps zur Rasenpflege

Rasen vertikutieren, düngen und bewässern macht zwar Arbeit, mit nachstehenden Ratschlägen kann sich das Ergebnis jedoch sehen lassen:

  1. Nach den ersten warmen Tagen im Jahr setzt das erneute Wachstum des Rasens ein. Der erste Rasenschnitt im Jahr erfolgt idealerweise zwei Wochen später.
  2. Bei reinem Zierrasen empfiehlt sich eine Schnitthöhe von 2 cm. Geschnitten wird sobald das Gras wieder auf 4 cm nachgewachsen ist. Wird der Rasen genutzt, sollten die Halme grundsätzlich etwas höher bleiben und zwar 3 bis 5 cm.
  3. Kurzes Schnittgut stellt prinzipiell eine Düngung des Rasens dar, vorausgesetzt es wird gut verstreut. Nasses Gras und zu lange Halme sind auf dem Kompost besser aufgehoben.
  4. Ein vermooster Rasen resultiert sehr oft aus einem zu niedrigen ph-Wert des Bodens. Ein Messgerät verschafft Klarheit. Liegt der ph-Wert unter 5,5 ist es höchste Zeit zum Kalken. Gelöschter Kalk wird nach Beschreibung auf der Verpackung auf dem Rasen ausgebracht. Mit einer kräftigen Wässerung dringt der Kalk schnell in den Boden ein.
  5. Beim Vertikutieren, das im Frühjahr auf trockenem und gemähtem Rasen erfolgen sollte, wird Filz und Moos zu einer besseren Durchlüftung aus dem Boden geholt und mit einem Rechen entfernt. Nach drei Tagen Ruhepause ist der ideale Zeitpunkt für die erste Düngung. Eine weitere folgt im Hochsommer.
  6. Gegen Staunässe hilft Rasenlüftung. Dabei werden viele kleine Löcher in den Rasenboden gestochen und mit Sand gefüllt.
  7. Ein Rasen sollte 2-3 Mal die Woche gründlich gewässert werden. Reicht der Regen im Sommer nicht aus, bedarf es dringend zusätzlicher Bewässerung. Dabei muss sichergestellt sein, dass das Wasser mindestens 10 cm in den Boden eindringt. Ein Spatenstich gibt darüber Auskunft.
Fazit

Mit diesen 7 Tipps zur Rasenpflege sollte es keinerlei Probleme mehr geben. Leidet der Rasen danach immer noch unter starkem Moosbefall kann zu viel Schatten die Ursache sein. Grashalme brauchen zum gutes Gedeihen schließlich auch genug Sonne.