4 Methoden zur Bekämpfung von Ameisen in Haus & Garten

Ameisen sind fleißige Tiere, die ohne Unterlass auf der Suche nach Futter sind, um es in ihren Bau zu tragen. Dabei machen sie zum Leidwesen der Menschen auch vor Haus und Garten nicht Halt. Sie richten dort zwar keinen Schaden an, besonders im Haus werden diese Insekten jedoch als äußerst unangenehm empfunden, sodass es inzwischen viele Methoden zur Bekämpfung von Ameisen gibt.

Die Nahrungsgrundlage entziehen

Ameisen haben kein Interesse daran, im Haus zu leben, sondern suchen nur nach geeignetem Futter. Dort wo sie keine Futterquelle finden, werden sie daher auch bald wieder verschwunden sein. Um eine Ameisenplage also von vornherein zu vermeiden, sollten alle Lebensmittel in verschließbaren Behältern aufbewahrt werden.

Hierbei ist zu bedenken, dass sich viele Ameisenarten pflanzlich wie auch tierisch ernähren. Auch Reste in Futternäpfen von Haustieren sind für Ameisen interessant, diese Näpfe sollten daher nach jedem Gebrauch gereinigt werden.

Ameisenköder zur Bekämpfung von Ameisen

Ein Ameisenköder enthält giftige Substanzen, die jedoch nicht sofort wirken. Diese Köder werden von den Arbeiterinnen, die für die Futtersuche zuständig sind, mit ins Nest getragen und an die Königin und ihre Larven weitergegeben. Erst dort entfalten sie ihre Wirkung und vernichten den gesamten Ameisenstaat. Damit ein solcher Köder wirken kann, muss er an einer Ameisenstraße aufgestellt werden, wo regelmäßig kontrolliert wird, ob der Köder von den Ameisen angenommen wird.

Ameisen in Haus und Garten mit Geruchsstoffen vertreiben

Ameisen mögen keine stark duftenden Substanzen, gleichzeitig können ihre Duftmarken, die sie auf ihren Wegen vom Bau zur Futterquelle setzen, damit aber auch verwischt werden. Hierfür können zum Beispiel diese Duftstoffe auf den Ameisenstraßen aufgebracht werden:

  • Knoblauch
  • Zitronenschale
  • Lavendel
  • Thymian
  • Tomatenblätter
  • Kaffeesatz
Die Umsiedelung des Ameisenstaates

Wer die Ameisen nicht ungern töten möchte, kann sie auch umsiedeln, sofern der Standort des Nestes bekannt ist.

  1. Hierzu wird ein großes Gefäß, am besten ein Blumentopf, mit Holzwolle gefüllt und kopfüber neben das Nest gestellt.
  2. Sobald der Ameisenstaat in diesen Topf umgezogen ist, kann er an eine andere Stelle gebracht werden.
  3. Weil Ameisen ihre vorher gelegten Duftmarken aber leicht wiederfinden, sollte der gesamte Staat möglichst weit entfernt vom Haus abgesetzt werden.

Im Haus sind Ameisen äußerst unangenehm und sollten bekämpft werden, im Garten allerdings ist zu überlegen, ob eine Bekämpfung der Ameisen wirklich notwendig ist, denn sie ernähren sich unter anderem auch von vielen Pflanzenschädlingen und sind damit sehr hilfreich für den Gärtner. Nur auf der Terrasse sind sie wiederum eher unerwünscht, dort können die Fugen zwischen den Platten aber abgedichtet werden, um die Ansiedelung eines Ameisenstaates von vornherein zu vermeiden.